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Schnelleres Wlan in der Fußgängerzone

Verbesserung soll im Laufe dieses Jahres kommen

16. Januar 2019 / in Sonstiges

Die Kreisstadt Unna wird das kostenlose und drahtlose Internet in der Fußgängerzone deutlich verbessern. Sieben Zugangspunkte in der Fußgängerzone – Massener Straße und Bahnhofstraße – ermöglichen Besuchern der Innenstadt seit Juni 2014 einen Download mit Geschwindigkeiten von bis zu 16 Mbits. In diesem Jahr wollen Stadt und Stadtwerke die Geschwindigkeit auf bis zu 100 Mbit Download erhöhen.

Möglich macht das der Glasfaserausbau in der Fußgängerzone. „Wir erwarten im Laufe dieses Jahres eine Verbesserung“, sagt Stadtwerke-Geschäftsführer Jürgen Schäpermeier. Der Stadtwerke-Geschäftsführer weiß, dass die Ansprüche von Besuchern in der Stadt auch im Bereich des drahtlosen Internets in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind.
Seit rund viereinhalb Jahren können die Bürgerinnen und Bürger sowie Besucher des Stadt Unna zwischen Bahnhof und Lindenbrauerei auf das drahtlose und kostenlose Internet zurückgreifen – bereitgestellt von den Stadtwerken und dem lokalen Provider HeliNet. Bis zu 500 Zugriffe täglich sind im vergangenen Jahr 2018 von Besuchern der Unnaer Innenstadt vorgenommen worden – Tendenz steigend. Doch die Technik ist inzwischen in die Jahre gekommen. In Spitzenzeiten kam es deshalb in der Vergangenheit auch schon mal zu Verzögerungen.

„In Zeiten moderner Medien ist die freie Verfügbarkeit von schnellem drahtlosen Internet mehr als nur ein Werbemerkmal für eine Stadt“, sagt Wirtschaftsförderer Martin Bick. Kunden würden die Möglichkeit der Internet-Recherche auch während des Einkaufens schätzen und würden von modernen Innenstädten ein entsprechendes Angebot erwarten.

Die Stadtwerke Unna und der Internet-Provider Heli Net hatten das Internetangebot ursprünglich für zwei Nutzergruppen aufgeteilt. Stadtwerkekunden konnten das Netzwerk zu jederzeit und vor allem zeitlich unbegrenzt nutzen. Gäste und Nichtkunden des Versorgers konnten das Angebot maximal 30 Minuten pro Tag nutzen. Seit geraumer Zeit ist aber das WLAN für alle Nutzer freigegeben. Die Stadtwerke unterscheiden nicht mehr zwischen Kunden und Nicht-Kunden.

Technisch folgt das Internet dem klassischen Anmeldeprinzip. Jeder Nutzer muss sich anmelden. Dies geschieht vor allem aus haftungsrechtlichen Gründen. Denn über seine Anmeldung ist der Nutzer identifizierbar, was beim Nutzen strafrechtlich-relevanter Inhalte die Aufklärung erleichtern soll. Nicht-Kunden der Stadtwerke erhalten einen Zugangscode, mit dem sie sich mit ihrem internetfähigen Tablet oder Smartphone einwählen können. Kunden der Stadtwerke können sich mit ihrer Vertragsnummer anmelden.

Ziel ist es, auf Dauer in der Innenstadt einen 5G-Standard zu erreichen. „Wir schaffen als Stadt die Voraussetzung für die digitale Zukunft“, sagt Martin Bick.

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